Klinkt Euch Ein!

Geia sou Elláda – JSO-Sommerreise 2022

Unser Jugendsinfonieorchester befindet sich derzeit auf seiner traditionellen Sommerreise. Das Ziel in diesem Jahr: die Halbinsel Peloponnes in Griechenland. Begleiten Sie das Ensemble bei seinen Konzerten und Auftritten in Korinth, Mesolongi, Egio, Andravida sowie auf der Insel Lefkada. Vor-Ort-Eindrücke gibt es regelmäßig an dieser Stelle sowie auf unseren Social-Media-Kanälen.

Liebe Leserinnen und Leser,

etwas verspätet starten wir heute mit unserem Blog zur diesjährigen Sommerreise und es gibt schon viel zu erzählen.

Nach einer 17-stündigen Busfahrt mit nur wenig Schlaf kamen wir am Freitagnachmittag gegen 14 Uhr im italienischen Ancona an. Eine Hitzewelle schlug uns entgegen, als wir ausstiegen, um uns zum Check-In auf die Fähre zu begeben. Abgesehen von einem dazu gekommenen Koffer voller Tischdecken, Wäscheklammern und Hawaii-Hemden waren wir ca. 15 Uhr auf der Fähre. Ausgestattet mit einem Casino, einem Pool und Einkaufsladen hatten wir auf der Fähre eine gute Auswahl an Beschäftigungsmöglichkeiten.

Pünktlich um 16 Uhr am nächsten Tag (Samstag) erreichten wir den Hafen von Patras und legten die letzten Kilometer bis zu unserer Unterkunft im idyllischen Dorf Selianitika zurück. Nachdem alle ihre Zimmer gefunden haben, ging es zum Abendessen ins nahegelegene Hotel. Nach einer kurzen Anspielprobe nutzten wir die Gelegenheit, das Dorf zu erkunden, um dann schnell in unseren notwendigen und wohlverdienten Schlaf zu fallen.

1658038228632    1658038228516    1658038228435    1658038228408    1658038228382 

Text: Helene Voigt, 19, Cellistin
Fotos: Martin Türke

Mehr Eindrücke und Fotos hier: Instagram

Liebe Leserinnen und Leser,

nach einem erholsamem Schlaf startete unser heutiger Morgen mit einem Bad im 50 Meter entfernten Mittelmeer. Das Frühstück gab es dann im "Garten Eden" (Zitat: Ron-Dirk Entleutner), dem zugehörigen Garten unserer Unterkunft. Nach einer Tasse Kaffee ging es dann auch schon los mit unserer Probe. Bei erfrischenden 37 Grad schienen manche Instrumente zu schmelzen. Am Nachmittag besichtigten wir die antike Ausgrabungsstätte in Mykene, bevor wir uns in Korinth die Stadt angucken konnten und zu Abend aßen.

Unser erstes Konzert auf dieser Reise fand auf einem weitläufigem Platz im Zentrum von Korinth statt. Trotz schwieriger Akustik war das Publikum sehr angetan. Wir gratulieren Leo zu seinem ersten Konzert als Dirigent des JSO. Kurz nach Mitternacht kamen die Busse wieder in Selianitika an und die freie Abendgestaltung begann - zumindest bis zur Zu-Bett-Geh-Zeit.

B2438670-E462-492B-81F9-DFC296027AFE  96238188-EC46-4C6F-A29F-302483FEEDF7  A1ED9DFA-8AE6-4601-8B74-19CF47D528D8 
A58EB1C0-1B2F-4750-A6FA-A850E02415E9  7E976DCD-F97D-4BDD-BCB1-5C0C05B0E2F3  818A6014-9913-443E-9074-CCEE284B2D1F 
CE3F7002-1510-4CA7-973D-C5A5486F2F77  4FBE8EE4-86BB-4F18-A909-3A7E9D977496  5AB5B8D5-D94D-4ED7-ACEC-F1A77913D862 
7B96AFB0-6894-42AB-AE2E-57AF81E7B931  F5D5C05E-4CD7-479D-80BC-0C8C71ACB630 

Text: Eva Marquering, 18, Kontrabass
Fotos: Daniel Otto

Mehr Eindrücke und Fotos hier: Instagram

 

Liebe Leserinnen und Leser,

nach einem wunderschönen Frühstück und einer Probe mit Tschaikowskis Violinkonzert fuhren wir nach Mesolongi. Zunächst haben wir die Instrumente zu der Konzert-Location gebracht. Die Temperatur machte uns ein wenig zu schaffen, weshalb alles etwas länger dauerte als geplant. Danach gab es Abendbrot mit einem großen Buffet zur Stärkung für das anstrengende Konzert.

Gestärkt liefen wir zurück zum archäologischen Museum und bauten dort unseren Konzertplatz auf. Eine Anspielprobe mit atemberaubendem Sonnenuntergang verlieh uns Vorfreude auf das kommende Konzert. Während der Probe kamen die ersten Zuschauer und schon bald ging es los.

Diana Kostadinova, unsere Solistin für das Violinkonzert, begeisterte das Publikum wieder einmal mehr. Das strahlend rote Kleid, passend zum Sonnenuntergang, unterstrich das romantische Flair vor der Kirche. Mit tosendem Applaus verabschiedete sich das JSO von dem schönen Örtchen Mesolongi. Mit dem Bus fuhren wir wieder in unsere Residenz zurück und kamen spät am Abend, geschafft aber glücklich, an.

 

A9B8C0A1-02CB-483B-BD01-42068A603DBA  C337A517-74B7-4C1D-A0DF-878D41FE7D93  C6796E2D-81D7-40A5-B61D-B528254C7C52 

55D6C146-D17F-470C-8DE9-4DC5FDF3E1BC  3120F07D-F3FF-4E1B-BC5C-361E6E52A0A2  C4810186-75CD-4836-8DA4-A29845E7C515 

D3B0F79A-3C96-4DAD-81BD-46651356C4CB  D4EEEBF1-9783-44AE-AA5B-6FCF84C6D9BD    DBB1D416-3001-469F-A692-D0B121CA4789 

EA4FC1B4-C357-4935-B1B6-FB98E85D726E  F8ADCBE3-821B-4BB7-BFD1-E2C4CBD5F68D 

Text: Helene Voigt, 19, Cellistin
Fotos: Daniel Otto

Mehr Eindrücke und Fotos hier: Instagram

Liebe Leserinnen und Leser,

heute ging es nach einem Frühstück im Garten der Unterkunft (belegte Baguettes) mit dem Bus zur Insel Lefkada. Nach einer gefühlten Ewigkeit und einer Lunchpause mit, welch Überraschung, ebenfalls belegten Baguettes, kamen wir am Open-Air-Theater an. Nach dem Ausladen aller Instrumente ging es dann endlich zum Baden. Alle JSOler genossen das kühle Nass oder verbrachten die freie Zeit mit Eis essen, Shoppen und Karten spielen.

Schon etwas erschöpft ging es danach zum Abendessen. Der lange Fußmarsch wurde durch eine tolle Aussicht und leckeres Essen belohnt. Auf dem Rückweg mussten wir allerdings feststellen, dass die Nummernschilder der Busse abmontiert wurden. Wir mussten also erstmal ohne diese zurück zum Konzertort fahren. Nach dem Aufbau auf der geräumigen Bühne musste schnell die Anspielprobe gemacht werden. Da es Leo nicht gut ging, übernahm gekonnt Bernd Bartholomäus. Nach stressigen Minuten und mit etwas Verspätung konnte das Konzert dann beginnen. Mit schöner Aussicht auf den im Sonnenuntergang liegenden Hafen und wieder mit Leo als Dirigent lieferten wir trotz aller Umstände ein tolles Konzert ab und begeisterten das Publikum. Total erschöpft aber zufrieden ging es danach zurück zur Unterkunft, wo wir spät nachts wieder ankamen – dank der Organisation unserer Betreuer und beiden Busfahrer auch wieder mit den Nummernschilder unserer Busse.

Text: Mabel Nestler, 22, Oboe

 

93b4cafa-cf07-4ff2-a456-28eaa065b73f    865f35ce-9f82-49bd-a859-2f36d1822592  aa1fcae5-39c4-42e2-9b7b-4b44e2910e57 

A2022738-7A50-4867-99F2-6B4B7C892495  AF6AF277-C3D4-4F95-86A6-C90C507DD36C  BD7B52AE-69D1-424B-8B8B-D5E2DAC9DC7A 

d6553efd-af97-42ef-9398-2c203304b75d    b4fad85c-fc06-4318-bcb2-4d4fc95efcd6  f8fa782e-cc7c-48b9-87fe-b59bda7241b7 

DSC09657  E2FE4267-6F5A-4205-8031-90A595C94FA3    D3D95D8C-6692-41BE-8880-D6B2B4CAA3DB 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

halb Neun wurde unserem friedlichen Schlummer durch die Betreuer ein Ende gesetzt. Nach dem Testen, was für die meisten positiverweise negativ ausging, gab es im "Garten Eden" Sandwichbrote, Wassermelone, Kaffee und Orangensaft zum Frühstück. Ziemlich bald beluden wir die Busse, um in Richtung Lefkada zu starten.

Wir freuen uns sehr, dass alle noch vor der Abfahrt daran gedacht haben, dass man sein Instrument mitnehmen muss. Aufgrund der langen Fahrtzeit von etwa dreieinhalb Stunden machten wir unterwegs eine Pause, in welcher wir Lunchpakete erhielten. Endlich in Lefkada am Theater angekommen, konnten wir unsere Konzertkleidung und die Instrumente in einen Raum stellen, da als nächster Programmpunkt ein Badeausflug anstand.

Für diesen wurden unsere Busse durch zwei in Lefkada eingestiegene Griechen zu einer etwas entfernten Bucht gelotst. Dort stiegen wir alle aus den Bussen aus und verteilten uns am Strand entlang. Das Wasser bot uns die gewünschte Abkühlung; besonders beliebt war der große donutförmige Schwimmring, der mehreren Personen gleichzeitig Halt im Wasser geben konnte. Im Anschluss wurden Kartenspiele gespielt, Eis gegessen oder Postkarten gekauft.

Mit dem Bus fuhren wir anschließend in Richtung der Location, wo wir Abendessen bestellt hatten. Da die Busse jedoch nicht durch die kleinen Gassen passten, mussten wir das letzte Stück des Wegen fußläufig in der prallen Sonne zurücklegen. Zum Essen waren wir in einem großen Saal mit Panoramablick und freuten uns angesichts der hohen Temperaturen sehr über das kühle Wasser und das leckere Essen. Sowohl der Nudelauflauf als auch das gefüllte Gemüse schmeckten sehr gut. Bevor wir wieder die circa einen Kilometer lange Strecke zurück zu den Bussen gingen, entstanden noch schöne Fotos mit der griechischen Landschaft im Hintergrund.

Ein nicht so schönes Ereignis des Tages war, dass die Busse während des Essens Strafzettel bekommen haben und die Nummernschilder fehlten, als wir weiterfahren wollten.

Zurück in Lefkada war dann leider die Anfahrt zu dem Theater etwas schwieriger als zunächst geplant, doch unsere Busfahrer lieferten uns schließlich wohlbehalten und zeitlich passend vor dem Eingang ab.

Wir bauten unsere Orchesteraufstellung auf einer Freiluftbühne auf, in deren Hintergrund das Meer und ein beinahe schon kitschig-schöner Sonnenuntergang war. Leider ging es Leo gesundheitlich nicht gut, weshalb Bernd unsere Anspielprobe geleitet hat. Obwohl diese glatt lief, haben wir uns alle gefreut, dass Leo versuchen würde, das Konzert zu dirigieren.

Glücklicherweise hielt er das auch gesundheitlich durch und konnte auch vom Bürgermeister nach der ersten Zugabe noch Geschenke und Worte des Dankes entgegennehmen. Eine Aufnahme des Radetzky-Marsches ist unter https://youtube.com/watch?v=ZJ5SoRyR7ZY&feature=share zu hören.

Auf der Rückfahrt waren wir alle ziemlich geschafft von diesem erlebnisreichen Tag und verschliefen weite Teile der Fahrt. Zurück in Selianitika mussten wir noch die Instrumente wieder mit in die Herberge nehmen und hatten dann noch etwas Zeit, die überwiegend im Garten der Herberge verbracht wurde, bevor die Bettgehzeit für die Unter-18-Jährigen anfing.

Bis morgen!

 

Text: Eva Marquering, 18, Kontrabass
Fotos: Mabel Nestler & Daniel Otto

Mehr Eindrücke und Fotos hier: Instagram

 

Liebe Leserinnen und Leser,

nach dem späten zu Bett gehen gestern war heute zu aller Erleichterung erstmal ausschlafen angesagt. Der Vormittag stand zur freien Verfügung und wurde zum Baden, Einkaufen, Spielen oder einfach nur zum Entspannen genutzt. Nach dem Mittagessen ging es an die Planung für den Orchesterabend und für die Mr. und Mrs. JSO-Wahl 2022.


Leider wurde das für heute in Egio geplante Konzert kurzfristig vom Veranstalter abgesagt, weshalb wir stattdessen nur eine kleine Anspielprobe im Garten der Unterkunft hatten. Auch das Abendessen gab es im Garten. Danach erfolgte der 1. Teil unseres Orchesterabends, die "Einweihung" der Neuen. Alle zusammen konnten wir einen lustigen, freudigen und geselligen Abend verbringen. Somit ging ein relativ entspannter Tag zu Ende, der allen eine kleine Erholung verschaffte.

 

Text: Mabel Nestler, 22, Oboe

Mehr Eindrücke und Fotos hier: Instagram

Liebe Leserinnen und Leser,

unser heutiger Tag startete schon sehr früh um 6:30 Uhr. Nach dem leckeren Frühstück im Hotel Kanelli sind wir nach Delphi gefahren. Dort angekommen haben wir die Ausgrabungsstätte des Orakels von Delphi besichtet. Durch die Hitze war es sehr anstrengend den steilen Weg zu besteigen, doch es hat sich gelohnt. Die Ausgrabungsstätte war interessant und sehr beeindruckend. Nach Besichtigung dieser konnte man noch das dort gelegene Museum anschauen.

Nach einem Gruppenbild sind wir wieder in den Bus gestiegen, um noch etwas Zeit in dem Ort Galaxidi zu verbringen. Dort haben sich viele ein Eis geholt, damit sie etwas von der brennenden Hitze abkühlen können.

Anschließend sind wir zurück in die Unterkunft gefahren und hatten gleich nach der Ankunft nochmal Zeit ins Meer zu hüpfen. Zum Abendessen gab es diesmal Pizza vom Hotel Kanelli. Diese hat wirklich sehr gut geschmeckt und hat uns für die kommenden Mrs. und Mr. JSO -Spiele gestärkt, welche wie jedes Jahr mal wieder sehr kreativ und witzig waren. Unsere diesjährige Mrs. JSO ist Talida und unser Mr. JSO ist Moussa. Herzlichen Glückwunsch nochmal an die beiden.

 

  3DFDB317-FE0D-4FFA-80DE-51141AF02800    8639C44A-A2D8-446E-914E-6A8A1D1169C1  83AF8093-1A53-4AC5-86CE-134A8ACC6C6F   

8622F1F3-41C5-4A77-AFE3-AF51E6EA6C87  252322F5-1CCE-4F4C-BE33-AB91FB39312B    697E55B8-B96C-4C0D-A615-E41A92E7108B 

B3FA374F-5B90-434A-9ABE-F5EF3F4D42F4  D1CD88D5-AE23-4BBA-A33E-659E76FEDB4A 

 

Text: Elisa Olbrich, 17, und Matthias Heinrich, 20, beides Bratschen

Fotos: Daniel Otto

Mehr Eindrücke und Fotos hier: Instagram

Liebe Leserinnen und Leser,

am Freitag stand der Vormittag uns allen zur freien Verfügung, weshalb sich die meisten von uns dazu entschieden, dem in den letzten Tagen entstandenen Schlafdefizit entgegenzuwirken und etwas länger als sonst in den Betten zu ruhen. Andere genossen den Garten bei noch nicht ganz so hohen Temperaturen oder kühlten sich im Meer ab. Bis zum Mittagessen waren alle aufgestanden und bereit für einen kulturell weiterbildenden Tag mit hoffentlich berauschendem Abschlusskonzert.

Ziemlich schnell nach dem Mittagessen bestiegen wir die Busse und ließen uns von unseren Busfahrern zur antiken Stätte Olympia fahren. Wir hielten auf dem auch für Reisebusse ausgelegten Parkplatz, der das Herz unseres Busfahrers höher schlagen ließ, da nicht erst langes Rangieren zum Einparken notwendig war. In Kleingruppen begaben wir uns in Richtung eines der antiken Weltwunder. Die Besichtigung war für alle, die noch nicht 25 Jahre alt waren, kostenlos. Wir erhielten also die Möglichkeit, den Ursprung des wohl politisch bedeutsamsten sportlichen Wettkampfes mit eigenen Augen zu sehen und auf den Informationstafeln mehr über die Gebäudereste, Säulen und herumliegende Steine zu erfahren. Trotz der stechenden Hitze ließen wir es uns nicht entgehen, die antiken Badestätten, Tempel und Sportanlagen auf uns wirken zu lassen. Was vorher für uns nur nach einem runden Stein aussah, konnten wir nach unserem Besuch als Teil einer ionischen Säule identifizieren. Im Museum gab es auch viele interessante Exponate, die meisten Statuen waren besonders für ihr Alter sehr gut erhalten und beeindruckten durch ihre Filigranität. Der Tempel des Zeus blieb wohl mit am besten in Erinnerung, auch wenn Zeus selbst anscheinend nicht anwesend war.

Wir fuhren wieder mit dem Bus zu unserem Konzertort in Andravida. Bevor das Konzert losgehen konnte, nahmen wir weitere Gruppenbilder, diesmal in Konzertkleidung, auf. Axel und Tarik waren auch dabei und Bela meinte, das Konzert habe geballert, wenngleich Georg sehr enttäuscht von der Akustik war. Das Konzert wurde leider immer mal von Autos, Kindern oder Hunden gestört, trotzdem war es ein würdiges Abschlusskonzert für die Reise und alle JSOler*innen, die nun das Orchester verlassen werden: Tilmann, Moussa, Anna, Tarik, Rike, Mabel und Talida. Wir wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft und erwarten euch bei unserem nächsten Konzert.

Im Anschluss an das Konzert führten die griechischen Gastgeber traditionelle Tänze auf; beim letzten Tanz schwangen auch wir unser Tanzbein. Wir liefen in eine der umliegenden Tavernen und aßen gefülltes Gemüse. Zu Lorenz' Geburtstag gratulierten wir alle mit einem Ständchen und ließen anschließend ordentlich die Korken knallen. An dieser Stelle möchten wir den Opa Klaus von Jonas Heller herzlich grüßen und wünschen ihm einen schönen Sommer.

Die Busfahrer waren so nett, dass sie uns mit den Bussen direkt vor der Taverne abholten und wir uns dadurch den Fußweg sparten. Je nachdem in welchem Bus man saß, gab es entweder Livemusik unter der Leitung von Roman oder es war ruhig und der Großteil der Leute aus diesem Bus konnte schlafen. Wir kamen erst um kurz nach zwei nach vielen neuen Eindrücken an diesem Tag wieder in Selianitika an, wo manche den letzten Abend noch nutzen, um das Meer in der Nacht ein letztes Mal auf dieser Reise genießen zu können.

Dieser ereignisreiche Tag markierte das Ende der aufregenden, abwechslungsreichen und für alle bereichernden Konzertreise. An dieser Stelle möchten wir uns gerne bei allen, die diese Fahrt für uns möglich gemacht haben, bedanken und wünschen uns morgen eine möglichst entspannte Rückreise.

 

0A6C187C-3C88-4A65-A237-F36E56F99B0C  89F2678D-8E0B-4EB8-A03B-D4BF92F21D10  132855D2-EFD7-441C-8E05-FCD6DEE4D295 

B0DA3775-7525-418B-A1D9-781FE1B5C367  B1D345C6-FDED-4ECF-859D-0A479972D059  C5E90360-1FDD-49F2-86C2-3C0B5C95EB00 

0C0B60E6-BDF3-4A36-AF5E-704436082039  02F2523F-24E7-4EE2-B88E-F12DAA81544D  6DB6FBC3-1CC9-4C8C-9DAE-1C3639ACD03C 

 

Text: Eva Marquering, Georg Nestler, Adele Kuhn, Bela Zielinski und Zacharias Bogner

Fotos: Daniel Otto

Liebe Leserinnen und Leser,

nach einem schönen letzten Abend in Selianitika wurde es Zeit, die Zimmer zu räumen und sich von der schönen Unterkunft zu verabschieden. Bevor es mit dem Bus in Richtung Patras zur Fähre ging, nutzten die meisten JSOler nochmal ihre Zeit für ein letztes Bad im Mittelmeer.

Die erste Etappe der Rückreise war dann ähnlich wie die Hinreise. Schließlich hieß es nach Ankunft an der Fähre erst einmal warten, warten und nochmal warten, bis wir durch die Sicherheitskontrolle durchkamen und schließlich auf die Fähre laufen durften.

Nachdem es dann endlich auf die Fähre ging, sicherte sich das JSO gleich seinen Stammplatz an der Bar des Schiffes. Um die 24-stündige Fahrt zu überbrücken, kam es neben Kartenspielen und anderen Individuellen Beschäftigungen zu der ein oder anderen Runde Fangen auf der Fähre. Dabei wurde uns allen nochmal bewusst, dass sich eine wunderschöne Sommerreise mal wieder dem Ende neigt. Zu später Stunde nahmen schließlich auch die letzten JSOler ihren zuvor gesicherten Schlafplatz ein, um die Nacht bestmöglichst zu nutzen.

 

Text: Elisabeth von Rhein, 18, Viola

 

Liebe Leserinnen und Leser,

heute begann die letzte Etappe der Reise mit einem frühen Frühstück um 7:30 Uhr im Speisesaal der Fähre, das uns mehr oder weniger für die letzten Stunden auf der Fähre stärkte. Da sich bereits die Abfahrt in Patras leicht verzögert hatte, verzögerte sich dementsprechend auch die Ankunft in Ancona. Die Zeit verbrachten viele schlafend in unserem "Aufenthaltsraum", da sich der Nachtschlaf leider als nicht ganz so lang und erholsam herausstellte. Auch der Pool auf dem Deck der Fähre wurde rege von uns genutzt. Ein paar glücklichen Orchestermitgliedern gelang es, einen Delfinschwarm zu beobachten.

In Italien angekommen ging es dann für eine letzte lange Fahrt zu unseren geliebten Bussen. Martin und Jonathan gelang es tatsächlich, den am Anreisetag verlorengegangenen Koffer von Jonathan wiederzufinden. Das hat uns alle sehr, sehr gefreut und versetzte uns in Euphorie. Unser erster Stopp war an einer Raststätte, damit wir uns alle Essen für die bevorstehende lange Fahrt von Ancona nach Leipzig holen konnten. Wieder im Bus sahen wir der Sonne beim Untergehen zu, während der Bus immer weiter in Richtung Leipzig fuhr.

Während der nächsten Tankpause hielt Bernd eine Rede, um Sylvia Viezenz zu danken, für die diese Reise die letzte mit dem JSO war. Wir bedanken uns für ihre jahrelange Arbeit und wünschen ihr alles Gute für ihre Zukunft. Der Tag endete mit einer Nacht im Bus in Richtung Leipzig.

Am nächsten Morgen um 10 Uhr kamen wir an der Musikschule an, wo schon einige Eltern und auch Ron-Dirk Entleutner auf uns warteten. Wir luden gemeinsam schnell das Schlagwerk, Gepäck und die Instrumente aus unseren Reisebussen aus. Der Abschied voneinander fiel nicht ganz so schwer, denn für den Abend war eine sogenannte "Rosental-Chillung" geplant, bei der wir den Abschluss unserer Konzertreise zusammen – auch mit Ron – gebürend feiern wollen. Am Abend wurde trotz Regenschauer im Rosental auch der traditionelle JSO-Tanz getanzt und die JSOler, die gehen werden, erhielten je ein Bild von der Reise mit den Unterschriften der anderen Orchestermitglieder.

Zum Abschluss der Konzertreise und damit auch dieses Blogs möchten wir die Möglichkeit nutzen, uns bei allen zu bedanken: Zum einen sind da unsere Busfahrer Tobias und Lutz, die uns sicher vom einen Ort zum nächsten fuhren und die auch dafür sorgten, dass unser ganzes Gepäck und die Instrumente sicher mitkamen. Vielen Dank für das Herumkutschieren, auch wenn die Straßen teilweise in Griechenland nicht so wirklich busfreundlich waren.

Auch wichtig für die Konzerte war Diana Kostadinova, die nicht nur ihr Solokonzert mit Bravur spielte und somit unsere Konzerte auf ein ganz anderes Level hob, sondern die auch die ersten Geigen unterstützte.

Wir danken auch allen Betreuern, ohne die viele von uns noch weniger Schlaf bekommen hätten. Konrad Angerhöfer, Sylvia Viezenz, Peter Hannemann, Daniel Otto und Bernd Bartolomäus setzten die Einhaltung der Zu-Bett-Gehzeiten durch und sorgten auch für das leibliche Wohl von allen. Vielen Dank, dass trotz der zusätzlichen Belastungen durch verschwundene Koffer, Nummernschilder oder durch positive Schnelltests die Stimmung nicht kippte und wir die Reise so sehr genießen konnten. Lieben Dank an Bernd, der durch seine Ansagen dafür sorgte, dass wir immer eine genaue Vorstellung hatten von dem, was auf uns zukommt und an Peter, der durch Aktionen wie das Wasserbomben-Werfen vom Dach der Herberge für Abwechslung sorgte. Ein riesiges Dankeschön geht an dieser Stelle auch an Daniel Otto. Unvorhersehbare Hindernisse machten das Gelingen der Konzertreise nicht leichter, auch Anzeigen wegen fehlender Koffer war vermutlich nicht das, womit man vor der Abfahrt gerechnet hätte. Dennoch gelang es und allen dank Daniel, wieder mit unseren Gepäckstücken nach Leipzig zurückzukehren.

Lieber Leonard Halm, vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, relativ kurzfristig für Ron einzuspringen und uns somit diese Reise zu ermöglichen. Es war uns eine Ehre, dass du uns dirigiert hast und es hat uns großen Spaß gemacht, mit dir zu musizieren.

Als letztes wollen wir uns noch bei Ron-Dirk Entleunter bedanken. Auch wenn du nicht mit uns in Griechenland warst, wäre diese Reise ohne dich nicht möglich gewesen. Die gute Vorbereitung in Form von Erinnerungen und Nachrichten auf die Reise sowie der ständige Kontakt zu uns nach Griechenland waren essentiell für das Gelingen der Reise. Auch die Organisation von Treffen wie dem im Rosental wirkten positiv auf die Reise, bis zum letzten Moment im Rosental hat es viel Spaß gemacht. Vielen Dank für deinen Einsatz, der es uns ermöglicht hat, die Reise anzutreten und mit so vielen positiven Erinnerungen zurückzukehren. Wir freuen uns schon auf das Probenlager am Ende der Ferien!

 Text: Eva Marquering, 18, Kontrabass und Elisabeth von Rhein, 18, Viola

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser oder aktivieren Sie Google Chrome Frame.

Bitte aktivieren sie Javascript um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.