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Musik mit Programm - Programmmusik

Die Programmmusik bezieht ihre Einflüsse aus Bereichen wie beispielsweise Malerei, Technik, Philosophie oder Dichtkunst. Diese Art der Musik versucht wachzurufen und darzustellen, was in einem Programm vorausgeschickt wurde. Der Inhalt zeichnet eine Folge von Handlungen, Situationen, Bildern oder Gedanken. Somit wird die Phantasie des Hörers in eine bestimmte Richtung gelenkt. Die meisten Ouvertüren, die in ihrem Inhalt die Handlungen der darauffolgenden Opern, Operetten, Oratorien und auch Schauspielen vorwegnehmen, zählen ebenfalls zur Programmmusik.

Eines der wohl bekanntesten Beispiele für Programmmusik ist „Die Moldau“ aus dem Zyklus „Mein Vaterland“ des tschechischen Komponisten Bedřich Smetana. Mit musikalischen Mitteln beschreibt der Komponist Szenen, Orte und Naturstimmungen.

Die Natur musikalisch darzustellen, hat ebenfalls viele Komponisten inspiriert.

So komponierte Antonio Vivaldi vier Konzerte, die den Jahreszeiten gewidmet sind.

Bei Beethoven helfen Pauken und Piccoloflöten Donner und Wind in der sechsten Sinfonie, der Pastorale, hörbar zu machen.

Als Beispiel für literarische Programmmusik erklingt die Peer-Gynt-Suite Nr. 1 des norwegischen Komponisten Edvard Grieg. Diese Suite aus der Schauspielmusik Peer Gynt zum gleichnamigen Gedicht von Henrik Ibsen fasziniert durch ihren spezifisch „norwegischen Ton“. Grieg gelingt es in exzellenter Weise, Situationen musikalisch zu schildern. Übrigens entstand das Werk in der Leipziger Talstraße 10. Der Komponist bewohnte dort während seines Leipzig-Aufenthaltes eine Dachgeschosswohnung. Die Uraufführung fand am1. November 1888 im Leipziger Gewandhaus statt.

Dauer: ca. 1 Stunde

Kartenvorverkauf ab 25.01.17 und 22.03.17 in der Musikalienhandlung OELSNER

Mitwirkende

Leipziger Symphonieorchester

Leitung: Wolfgang Rögner

Ort
Gewandhaus, Mendelssohn-Saal
Datum
05.04.2017, 09:00 Uhr 05.04.2017, 11:00 Uhr
Eintritt
4 EUR
Klassenstufe
6, 7

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