Tönende Bilder – Mit der Kinoorgel in die Zauberwelt des Films
Ort
GRASSI Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig
Johannisplatz 5-11
Datum
04.11.2026 um 09:00 Uhr
04.11.2026 um 10:30 Uhr
06.11.2026 um 09:00 Uhr
06.11.2026 um 10:30 Uhr
Eintritt
4 EUR
Klassenstufe
3 und 4
Klingende Schätze im Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig
So faszinierend schon die ersten bewegten Bilder waren – sie blieben zunächst stumm – beinahe! Zwar war es vor einhundert Jahren noch ein ungelöstes technisches Problem, den Ton auf den Film zu bannen. Dafür wurde aber jede Aufführung zumindest musikalisch zu einem lebendigen Ereignis. Denn der Mann am Klavier, die Jazzband oder das sinfonische Orchester nahmen vor der Leinwand Platz. Oder: Kinoorgeln wurden in einigen Filmtheatern installiert. Mit genialer Technik und einfallsreichen Lösungen war so die gesamte Musik und Geräuschkulisse bis hin zum Vogelgezwitscher, Gewitterdonner oder Autohupen in die Hand eines einzigen Spielers gegeben.
Die Kinoorgel im Grassimuseum erklang ursprünglich von 1931 bis 1965 im Palasttheater Erfurt. Mit 41 Registern und über 20 zusätzlichen Klangeffekten ist sie nicht nur das größte Instrument des Museums, sondern nach aufwändiger Restaurierung auch die einzige spielfähige Kinoorgel Mitteldeutschlands.
Wir stellen ihre klangliche Vielfalt und raffinierte Technik mit vielen Bildern und Musik und natürlich in ihrer eigentlichen Funktion vor: als unverzichtbare, klangliche Begleitung des Films.
Es laufen Silhouettenfilme von Lotte Reiniger und Episoden aus der Anfangszeit des Films (1885 – 1905) von den Brüdern Lumiere und George Melies.
Dauer: ca. 1 Stunde
Information zur Barrierefreiheit: Rollstuhlplätze nach Absprache. Lift und barierefreie Toilette vorhanden.
Lehrplanbezüge:
GS: MU, LB 4: Musik wahrnehmen, verstehen und deuten
GS: DE, LB: Sprechen und Zuhören
GS: DE, LBW 3: Ganz Ohr sein
VVK über die Musikalienhandlung M. Oelsner ab dem 21.10.2026.
Mitwirkende
Sabine Heller, historische Kinoorgel der Firma Michael Welte & Söhne, 1931
Veit Heller, Moderation