Die diesjährige Sommerkonzertreise des Jugendsinfonieorchesters Leipzig führt das junge Ensemble nach Österreich, Slowenien und Italien. Mit Konzerten unter der Leitung von Leonard Halm bringt das 74-köpfige Orchester ein buntes musikalisches Programm auf die Bühnen der drei Länder. Die Stationen sind: Eberndorf (AT), Maribor (SI), Tarvisio (IT), Spittal an der Drau (AT) und schließlich München, wo ein großes Abschlusskonzert mit dem ODEON-Jugendsinfonieorchester stattfindet.
Im Gepäck befinden sich unter anderem Paul Dukas‘ Fanfare aus dem Ballett „La Peri“, die wilde und rasante Bacchanale aus der Oper „Samson et Dalila“ von Camille Saint-Saens und diverse Filmmusiken. Traditionell werden JSOler, die das letzte Mal auf Reise sind – weil sie im Anschluss das Orchester zu Gunsten eines Studiums oder einer Ausbildung verlassen – mit dem Soundtrack von „Fluch der Karibik“ verabschiedet.
In täglichen kleinen Beiträgen nehmen die Orchestermitglieder Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit auf Reise! Schauen Sie dazu auch gern auf die Instagram-Accounts der Musikschule und des JSO Leipzig für Stories und Bildbeiträge!
Der Transporter ist beladen, (fast) alle sind da und die Busse sind schon voll mit Koffern. Trotz der frühen Stunde, ist die Freude auf die kommende Reise deutlich zu spüren. Kurz nach um 5:00 Uhr rollen die Busse los in Richtung Bleiburg, Österreich. Nach dem unsere langjährigen Busfahrer Lutz und Tobi von Geissler Reisen, auf einer Autobahnraststätte kurz hinter Leipzig die Busse übernommen hatten, war die Reisegruppe vollständig. Die Fahrt war lang aber ruhig und verlief ohne jegliche Probleme. Langweilig war es nicht, es wurde geschlafen, Musik gehört, gespielt, Serie geschaut und sich unterhalten. Dabei war die Aussicht auf die Alpen ein wirklich schöner begleitender Anblick.
Angekommen im Jugend- und Familiensporthotel Bleiburg wurden direkt die Zimmer bezogen. Das Abendessen war für alle ein wirklicher Schmaus und danach war erstmal Freizeit angesagt, die nach der langen Busfahrt allen gut tat.
Ein Teil des JSO ging in das benachbarte Freibad und hatte dort seinen Spaß, der andere Teil blieb in der Herberge und nutzte dort die Freizeitangebote mit einem Billardtisch, einer Mini-Autorennbahn und einem Spielplatz mit Tischtennissplatte. Der Abend klang dann mit verschiedenen Gesellschaftsspielen und netten Gesprächen aus.
Der nächste Tag wartet und damit auch unser erstes Konzert.
Wir freuen uns auf morgen und ihr hoffentlich auch!
..
Der Tag startete mit einem Ausgiebigen Frühstück um 8:00 Uhr. Danach wurde die Turnhalle unserer Herberge in einen Probenraum umgebaut und die erste Probe der Sommerreise konnte starten. Geprobt wurde die Vierte Sinfonie von Schumann, die Ouvertüre von Romeo und Julia, die Tänze aus Guonod‘s Oper „Faust“ und vieles mehr.
Anschließend gab es Mittag, auf das sich alle sehr freuten.
In der darauf folgenden Freizeit wurde unter anderem die Gegend erkundet und die Option des Freibads genutzt.
Und schon ging es los zum ersten Konzert der Sommerreise am Stift Eberndorf. Nach Ankunft und Aufbau, der sich aufgrund der Bühnengröße nicht ganz einfach gestaltete, gab es eine kurze Anspielprobe des Programms. Das Abendessen im benachbarten „Kirchenwirt“ wurde von allen sehr begrüßt. Das Konzert rückte immer näher und alle fingen an sich ihre Konzertkleidung anzuziehen und die Instrumente auszupacken. Das Konzert war ein voller Erfolg! Alle Stücke liefen gut, das Publikum war begeistert, was an den zahlreichen Spenden deutlich zu spüren war, und es lag eine sehr gute Stimmung in der Luft. Vielen Dank an die Organisatoren der Eberndorfer Sommerspiele, deren Bühne wir nutzen durften.
Danach wurde alles schnell zusammengepackt und die Busse fuhren wieder zurück zur Herberge.
Der Abend klang aus mit Fußball schauen, netten Gesprächen und Gesellschaftsspielen.
Am zweiten Tag unserer Sommerreise hatten wir einen konzertfreien Tag, den wir nutzten, um Graz zu erkunden. Nach dem Frühstück fuhren wir (nahezu) pünktlich los und während der Busfahrt planten die verschiedenen Gruppen ihren Tag. Aber auch an diesem Pausentag waren wir fleißig und haben neben dem typischen Touriprogramm, mit Erklimmung des Schlossbergs, Besichtigung des Doms und des Hauptplatzes, eine Fotochallenge absolviert, in der sich die Gruppen in ihrer Kreativität und ihren Fotografiekünsten messen konnten.
Nach Ankunft und Abendessen in der Unterkunft folgte als Tagesabschluss der erste Teil des Orchesterbends, bei dem unsere Orchesterfrischlinge (hier haben wir auch unseren Dirigenten Leonard Halm dazugezählt!) gebührend ins Orchester aufgenommen wurden.
Schließlich gingen wir mit müden Beinen aber auch mit Vorfreude auf den nächsten Konzerttag in Maribor ins Bett.
Müdigkeit schützt vor Arbeit nicht. Das haben wir am eigenen Leib gespürt. So fuhren an diesem Tag zwei übermüdete Busse nach Maribor (Slowenien). Dennoch mussten Schlagwerk und Instrumente nach der Ankunft zunächst zum lokalen Puppentheater (welches tatsächlich eher ein normales Theater ist) transportiert werden. Danach blieben auch die Blechbläser nicht faul und spielten in der Innenstadt Straßenmusik, nicht nur um Geld zu erspielen, sondern vor allem um Passanten auf unser Konzert aufmerksam zu machen.
Die restlichen JSOler nutzten ihre Freizeit um die Stadt zu erkunden und die günstigen slowenischen Preise zu nutzen und auch um mit Flyern und Gesprächen für unser Konzert zu werben. Deshalb blieb auch gar keine Zeit für eine Fotochallenge.
Nach einer Anspielprobe am Nachmittag strömte das hungrige JSO durch die Straßen und Gassen von Maribor um sich nochmal in einem Restaurant mit Schnitzel und vielen anderen Leckereien zu stärken.
Ein wenig gehetzt ging es dann zurück zum Puppentheater, wo wir im Freiluftbereich unser gewonnenes und mäßig pünktliches Publikum mit einer bunten Mischung von Schumann bis Filmmusik bespielten.
Schließlich fuhren wir, nur von einer Grenzkontrolle gestört, zurück zur Unterkunft und fielen noch müder ins Bett als am Vortag.
Heute ging es hoch hinaus für uns, genauer 1790 Meter in die Höhe. So hoch trugen uns und unsere Instrumente nämlich die Gondeln am Monte Lussari – sogar die große Trommel und den Bass quetschen wir dort hinein. Dort spielten wir am Gipfel ein Kurzkonzert, welches lediglich von einem kleinen Regenschauer unterbrochen wurde. Schon vor 8 Jahren spielte das JSO hier, damals noch mit Leonard Halm am Horn statt am Dirigentenpult.
Zur Belohnung gab es im Rifugio nahe des Konzertplatzes ein üppiges italienisches Essen mit Lasagne und Tiramisù.
Danach proben einige JSOler das Gesangsstück Locus Iste für das abendliche Konzert in der Bergkirche, während die restlichen die Umgebung erkundeten, bevor es mit der Seilbahn wieder ins Tal ging.
In Tarvis angekommen bereiteten wir die Kirche für unser Konzert vor und probten kurz, bevor wir uns mit Pizza vollstopften.
Schließlich spielten wir unser Konzert in einer Kirche, die so voll war, dass sogar einige Besucher stehen mussten.
Zufrieden fuhren wir zurück, auch wenn erstaunlich viele JSOler Sonnenbrand und Nasenbluten zu beklagen hatten.
Ursprünglich stand im heutigen Tagesplan ein Ausflug an einen See – aber dies wurde zugunsten einer Freizeit in unserer Herberge umgeplant. So hatten wir genug Zeit, die traditionellen „Ms. & Mr. JSO“-Spiele durchzuführen, wo mit viel Kreativität, sportlichem Geschick und auch ein wenig Glück Margarethe und Benny als Sieger hervorgingen. Auch gab es noch die Möglichkeit, sich im nahegelegenen Freibad zu erfrischen.
Am frühen Nachmittag brachen wir auf nach Spittal an der Drau, für unser 5. Konzert auf der Reise. Der Auftritt wurde von der Musikschule in Spittal organisiert, welche es zugleich als Schuljahresabschlussfest gestaltete. So bekamen nicht nur knapp 500 Musikschülerinnen und Musikschüler ihre Zeugnisse, auch konnten sie gemeinsam mit ihren Eltern auf der Picknickdecke und Bänken knapp eine Stunde einem Freiluftkonzert vor dem Schloss Porcia genießen. Für uns fast schon ein kleines Rosental-Open-Air.
Selten hatten wir auf einem Konzert einer Sommerreise so viele Gäste, über 800 lauschten Filmmusik, Saint-Saens und Tschaikowskis „Romeo und Julia“, welches bei dem Sonnenuntergang im malerischen Park kaum passender hätte sein können. Im Anschluss gab es ein kleines Grillfest mit Gemüsespießen, Grillkäse und natürlich Steaks und Wurst für die Fleischesser. Dazu eine große Auswahl an Eis – wohlverdient. Gegen 21 Uhr ging es zurück nach Bleiburg, und wir konnten den letzten Abend in unserer Herberge in Kärnten ausklingen lassen. Morgen geht es weiter nach Dachau bei München.
Koffer packen, Zimmer räumen, Busse verladen – all das stand am Vormittag auf dem Programm. Wir verlassen nach 6 schönen Tagen unsere Unterkunft in Bleiburg / Kärnten und damit auch Österreich. Unsere zweite – und zugleich letzte – Etappe führt uns nach Dachau in der Nähe von München. Hier kamen wir am späten Nachmittag an, der Münchner Verkehr meinte es nicht gut mit uns.
Die Unterkunft in Dachau (DJH im Max-Mannheimer-Haus) wirkt ein wenig brutalistisch. Viel Zement, viel Glas, alles hallt – ob das nicht schon schlimme Vorzeichen für eine Orchestergruppe sind. Das Abendessen bot eine große Auswahl und die Terrasse einen grünen Rückzugsort mitten im Wohngebiet (schlechtes Vorzeichen #2).
Am Abend gab es Kammermusik. Obwohl kaum Zeit war auf der Reise, Beiträge vorzubereiten und zu üben, gab es über eine Stunde lang verschiedene Beiträge, unter anderem eine Komposition von Klarinetten-Leonard für ein Bläserquintett, welches begeistert aufgenommen wurde.
Im Anschluss an den Kammermusikabend kamen die zahlreichen Verabschiedungen und Danksagungen. 23 JSOlerinnen und JSOler verlassen das Orchester nach der Sommerreise und Martin gab jedem ein paar persönliche Worte mit auf den Weg. Auch wurden den beiden Busfahrern Lutz und Tobi unter großem Jubel gedankt. Unter zahlreichen Tränen endete der Abend und man zog sich auch schnell zum schlafen zurück, denn Samstag werden noch einmal alle Reserven gebraucht für das große Abschlusskonzert mit dem ODEON-Jugendsinfonieorchester München.
Der letzte vollständige Tag der Sommerreise war nun angebrochen. Nach einem ausgiebigen Frühstück (und dem netten Hinweis der Herbergsleitung, man möge die nächste Nacht leiser sein, denn man war wohl zu laut), gab es die Möglichkeit sich individuell seinem Instrument zu widmen – viele nutzten aber auch die Möglichkeit, letzte Postkarten zu schreiben. Am Mittag ging es dann auf in Richtung München. Am Alten Gasteig wurden wir vom Orchesterrat des ODEON-Jugendsinfonieorchesters in Empfang genommen und konnten gemeinsam die Stadt erkunden.
Bald aber ging es ans eingemachte. Die Bühne des Carl-Orff-Saal musste aufgebaut werden, Stühle, Pulte, Instrumente und Noten fand alles seinen Platz. Zunächst eine Anspielprobe von uns – nur unterbrochen durch eine spontane Umzieh-Aktion, da wir unseren ursprünglichen Lagerraum freigeben mussten. Spannend wurde es, als beide Ensembles, insgesamt 140 Personen, sich auf die Bühne quetschten um die Zugabe zu proben. Nach kurzer Anspielprobe des ODEON gingen auch schon die Saaltüren auf und die knapp 250 Konzertgäste nahmen ihre Plätze ein.
Das ODEON startete mit Dvoraks 8. Sinfonie, unser Tubist Jakob durfte aushelfen. Nach der Pause spielten wir zunächst Saint-Saens Bacchanale und dann als Hauptwerk Schumanns 4. Sinfonie. Das Publikum war begeistert und applaudierte so lange, bis die versprochene Zugabe umgesetzt wurde.
So viele junge Musikerinnen und Musiker sieht man selten auf einer Konzertbühne – aber für Fluch der Karibik kann es nie genug geben. Mit Standing Ovations endete das Konzert – aber nicht der Abend. Nach einem etwas chaotischen Abbau folgte eine Pizzaparty am Künstlereingang des Alten Gasteig. Der traditionelle JSO-Tanz „Champs-Élysées“ wurde in diesem Jahr um die ODEON-Mitglieder erweitert – dementsprechend dauerte der Tanz etwas länger.
Leider musste der Abend aufgrund der Lenkzeiten der Busfahrer und der Zubettgehzeiten der U18 früher als gewünscht enden. 23 Uhr verließen wir unter großem Jubel unsere neugewonnenen Freunde des ODEON und fuhren zurück nach Dachau.
An einem Rückreisetag gibt es nicht viel zu berichten. Es mag der Müdigkeit geschuldet sein, dass früh alles etwas langsamer verlief, aber gegen 10:30 Uhr rollten die beiden Busse wieder Richtung Leipzig. Es wurde viel geschlafen und die lange Pause am Rastplatz für ein ungesundes Fast-Food-Mittagessen genutzt.
Rückblickend muss man sagen, dass die Reise sehr schön war. Wir hatten Glück mit dem Wetter, es gab weder große Regenschauer noch unerträgliche Hitze, im Vergleich zur letzten Sommerreise. Unsere Konzerte waren mit Ausnahme von Maribor sehr gut besucht, mehr, als wir vorher erwartet hatten. Das motivierte uns aber auch gleich, alles in den Konzerten zu geben, sodass sie auch musikalisch ein Erfolg waren. Wir wurden unglaublich herzlich von den Konzertbesucherinnen und -besuchern in Empfang genommen, sei es auf einer Bergspitze, wo wohl niemand mit einem Sinfonieorchester rechnet, als auch bei einem Picknickkonzert vor einem Stadtschloss. Aus den Konkurrenten von München wurden Freunde und wir sind uns sicher, dass es nicht der letzte Austausch mit dem ODEON-Jugendsinfonieorchester war.
Wenngleich 6 Konzerte in 9 Tagen etwas viel erschienen, so war die Zeit kurzweilig und es fand sich genug Zeit zum Ausruhen, Spaß haben und einfach genießen. Und die Wichtigkeit einer Sommerreise wurde vermutlich einmal mehr den austretenden JSOlerinnen und JSOlern bewusst, die diese großartige Gemeinschaft nun verlassen werden. Aber es kommen neue JSO-Mitglieder, welche im Sommerprobenlager von den „alten Hasen“ die Geschichten hören werden, und neue Erlebnisse mit dem JSO machen werden.
Wir verabschieden uns in die Sommerferien!
Euer JSO Leipzig
Fotos (28)
Vom 04.07.2026 bis 16.08.2026 sind Sommerferien in Sachsen. In diesem Zeitraum finden keine Unterrichte und Sprechtage in der Musikschule statt. Auch die Instrumentenausleihe ist geschlossen.
Das Musikschulgebäude ist geöffnet:
montags bis donnerstags von 08:00 bis 15:00 Uhr
freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr
Unsere Sonderöffnungszeiten zum Schuljahresbeginn:
Unterrichtsbüro
Mo, 17.08.2026 | Di, 18.08.2026 | Mi, 19.08.2026
jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 18:00 Uhr
Instrumentenausleihe
Mo, 17.08.2026 | Di, 18.08.2026 | Do, 20.08.2026
jeweils von 08:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr
Es wird um Terminvereinbarung mit dem Instrumentenwart gebeten. Nutzen Sie dazu gern das Buchungssystem auf unserer Website.
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Freunden unserer Musikschule erholsame und sonnige Ferienwochen.
Unsere nächsten Veranstaltungen finden im August statt. Bitte informieren Sie sich dazu in unserem Veranstaltungskalender.
Ihre Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
Musik verbindet, inspiriert und begleitet viele Menschen ein Leben lang. Deshalb freuen wir uns sehr, dass Sie Teil unserer Musikschule sind, und bedanken uns herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung.
Wie bereits angekündigt, werden wir unsere Entgelte zum 01. August 2026 anpassen. Uns ist bewusst, dass Entgelterhöhungen für viele Familien in der heutigen Zeit eine weitere zusätzliche Belastung darstellen können. Gleichzeitig konnten wir die Entgelte der Musikschule Leipzig seit dem 01. Januar 2018 stabil halten. Nach mehr als acht Jahren ohne Entgeltanpassung sind die gestiegenen Kosten inzwischen jedoch so deutlich spürbar, dass eine Anpassung erforderlich geworden ist.
Die neuen Entgelte gelten ab dem 01. August 2026. Alle Details zu den neuen Entgelten im Schüler- und Erwachsenentarif, Ermäßigungen und Entgeltbefreiungen finden Sie hier. Die bisherigen Ermäßigungen bleiben selbstverständlich erhalten. Zusätzlich erweitern wir unsere bisherigen Ermäßigungsmöglichkeiten, beispielsweise um Familien- und Rentenermäßigungen, damit musikalische Bildung weiterhin für möglichst viele Menschen zugänglich bleibt.
Wenn Sie Fragen haben oder sich persönlich beraten lassen möchten, sprechen Sie uns gern an. Wir sind für Sie da:
Telefon: 0341/14 14 2-0
Mail: info@musikschule-leipzig.de
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Verbundenheit mit unserer Musikschule. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft gemeinsam mit Ihnen Musik zu machen, Talente zu fördern und viele schöne musikalische Momente zu erleben.
Mit herzlichen Grüße
Ihre Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“
Leipzig ist eine Musikstadt – das wurde beim „Musikfest für alle“ 2026 eindrucksvoll erlebbar.
Am Samstag, dem 6. Juni 2026, verwandelte sich das Gewandhaus zu Leipzig erneut in einen Ort des gemeinsamen Musizierens, Entdeckens und Ausprobierens. Beim „Musikfest für alle“ präsentierten die Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ und die Musik- und Kunstschule Landkreis Leipzig in Kooperation mit dem Gewandhaus zu Leipzig die ganze Vielfalt ihrer Arbeit und begeisterten dabei rund 5.500 Besucherinnen und Besucher.
Eröffnet wurde das Fest im Hauptfoyer durch Leipzigs Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke, Gewandhausdirektor Prof. Andreas Schulz, dem Leiter der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“, Matthias Wiedemann, sowie dem Leiter der Musik- und Kunstschule Landkreis Leipzig, Tilman Deutscher.
Von 10 bis 16 Uhr musizierten, sangen und tanzten im Anschluss hunderte Musikschülerinnenn und -schüler auf nahezu allen Ebenen des Gewandhauses. Neben den zahlreichen Kurzkonzerten luden Mitmachangebote und Instrumentenvorstellungen Familien und Musikinteressierte dazu ein, die Vielfalt der Musikschulangebote der Stadt Leipzig und des Landkreises Leipzig zu entdecken.
Moderatorin Kristin Hendinger leitete charmant durch den Tag und vermittelte durch Gespräche mit ausgewählten Lehrkräften beider Musikschulen aber auch Mitwirkenden und Gästen interessante Hintergrundinformationen.
Die Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ konnte mit einer beeindruckenden Bandbreite an Ensembles und Fachbereiche aufwarten. Das Nachwuchsblasorchester eröffnete den Konzertreigen, gefolgt von Beiträgen des Klezmerensembles „Quadro Freylach“, des Fagott-Ensembles, der Jazzkids, des Holzbläserensembles, des Klarinettenorchesters sowie zahlreicher Klavier-, Streicher- und Akkordeonformationen. Auch die Popularmusik war mit der Junior Bigband, dem Jazzensemble sowie mehreren Bands präsent.
Auch die Angebote zum Mitmachen wurden von den kleinen und großen Gästen intensiv und begeistert genutzt. Sie konnten Instrumente kennenlernen und ausprobieren, gemeinsam musizieren und auch bei den Angeboten der Musischen Elementarfächer selbst aktiv werden. Die Tänzerinnen und Tänzer präsentierten sich mit eindrucksvollen Ausschnitten ihrer Arbeit und zeigten einmal mehr die künstlerische Vielfalt des Musikschule.
Zu den Höhepunkten des Tages zählten das Kindermusical „Die Prinzessin auf der Erbse“ mit den BachLerchen und dem Body-Percussion-Chor, das Gemeinschaftskonzert beider Schulen„Akkordeonklang und Harfenzauber“ und das Begegnungskonzert „Leipzig meets Sigmaringen“ mit dem Sinfonischen Blasorchester der Musikschule Leipzig und Gästen. Im Abschlusskonzert beider Musikschulen im Großen Saal lag der thematische Schwerpunkt in diesem Jahr auf den Akkordeonisten – ein Verweis auf das Musikinstrument des Jahres 2026, dem Akkordeon.
Das „Musikfest für alle“ machte auf diese Weise erneut eindrucksvoll sichtbar, welche Bedeutung musikalische Bildung und vor allem das Musizieren in Gemeinschaft für die kulturelle aber auch persönliche Entwicklung junger Menschen hat. Zugleich bot es tausenden Gästen die Gelegenheit, die Vielfalt, Qualität und Leidenschaft kennenzulernen, mit der an beiden Musikschulen täglich gearbeitet wird.
Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden, Lehrkräften, Familien, Partnern und Gästen, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben.
Doch nicht nur im Gewandhaus war Programm unserer Musikschule zu erleben. Parallel zum „Musikfest für alle“ trat zuerst das Jugendsinfonieorchester unserer Musikschule unter der Leitung von Leonard Halm auf der großen Bühne auf dem Augustusplatz im Rahmen des Leipziger Stadtfestes auf. Ein gemischtes Programm aus Klassik und Filmmusik begeisterte die Menschen, die trotz der starken Mittagssonne der Musik lauschten. Es folgten das Sinfonische Blasorchester und das Kreisverbandjugendorchester Sigmaringen, welche mit einem bunten Programm dem Stadtfestpublikum einheizten. So war der Augustusplatz, an den das Gewandhaus angrenzt, am 6. Juni voll und ganz in musikalischer Hand – wie es sich für eine Musikstadt wie Leipzig gehört.
Fotos (27)
Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ vom 21. bis 26. Mai (München) und vom 27. bis 31. Mai (Regensburg)
An gleich zwei Wettbewerbswochenenden stellten sich Schülerinnen und Schüler unserer Musikschule der Fachjury von „Jugend musiziert“. In 14 Wertungsspielen konnten die insgesamt 26 weitergeleiteten Preisträger vom Landeswettbewerb erneut ihr Können unter Beweis stellen. Und der Erfolg lässt sich sehen: Es wurden 8 erste Preise vergeben, 3 zweite Preise, 4 dritte Preise und zweimal das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“.
Das Duo Johann Augustin Erices (Violine) und Gabriel Bruns (Cello) erreichte bei seinem Wertungsspiel die Höchstpunktzahl von 25 Punkten. Geleitet wurde das Duo von Prof. Anna Niebuhr und Hans Werner Mehling, Musikschule bzw. HMT Leipzig). Wir gratulieren herzlich zu diesem fantastischen Ergebnis! Augustin erreichte darüber hinaus in der Solo-Kategorie „Gesang“ ebenfalls einen 1. Preis mit 24 Punkten (Lehrerin Reglint Bühler-Schorcht). Begleitet wurde er von Joshua Jakubik, der ebenfalls 24 Punkte erhielt.
Das Quartett „DIE DUDLER“ um Malda Schade, Bernadette Wulke, Jakob Klingner und Wito Kleine konnte sich – nach erfolgreicher Straßenmusik – über einen 1. Preis und 24 Punkte freuen. Geleitet wird das Quartett von unserer Lehrerin Sylvia Hartig.
Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften unserer Musikschule herzlich zu diesen sehr guten Ergebnissen! Monatelange Vorbereitung zahlen sich aus und werden auch auf Bundesebene hoch geschätzt. Nun kann man sich – zumindest bis zur nächsten „Jugend musiziert“-Phase im Frühjahr 2027 – etwas zurücklehnen.
Nikolaas Schmeer wird zum 1. August 2026 neuer musikalischer Leiter des Jugendsinfonieorchesters der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“.
Nikolaas Schmeer hat im Jahr 2022 ein Bachelorstudium im Fach Chordirigieren und im Jahr 2024 ein Masterstudium im Fach Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar abgeschlossen.
Im Rahmen seiner vielfältigen dirigentischen Tätigkeit hat er unter anderem seit August 2023 die künstlerische Leitung des Landesjugendchores Thüringen inne und ist seit April desselben Jahres Stipendiat des „Forum Dirigieren“ des deutschen Musikrates.
Wir freuen uns sehr, Nikolaas Schmeer für unser Jugendsinfonieorchester gewonnen zu haben, und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner Arbeit.
Keine Veranstaltungen
Das war der SINGATHON 2026 – Ein Rückblick
Am 18. April 2026 wurde unsere Musikschule zum klingenden Treffpunkt für Leipzigs Grundschulen: Beim großen SINGATHON des Projekts „Singt euch ein!“ kamen im Kurt-Masur-Saal und im Innenhof unserer Musikschule über 1.100 Kinder zusammen und begeisterten mit 19 Kurzkonzerten rund 2.500 Gäste.
Mit viel Freude und Energie präsentierten die Schülerinnen und Schüler, was sie im Projekt erarbeitet haben: gemeinsames Singen, Bewegung zur Musik und ein Repertoire von traditionellen Liedern bis hin zu modernen Songs. Dabei wurde spürbar, wie Musik verbindet, Selbstvertrauen stärkt und Gemeinschaft erlebbar macht.
Für die passende Stärkung sorgte im Innenhof ein liebevoll organisierter Kuchenbasar mit teils aufwendig und kreativ gestalteten Kuchenkreationen, der bei Groß und Klein großen Anklang fand.
Das Projekt „Singt euch ein!“ ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der musikalischen Bildung in Leipziger Grundschulen. Im Tandem aus Schul- und Musikschullehrkräften entdecken Kinder ihre Stimme, entwickeln musikalische Fähigkeiten und wachsen als Gruppe zusammen.
Ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Kinder, Lehrkräfte und Unterstützenden für diesen eindrucksvollen Tag voller Musik!
Die traditionelle Tanz-Soirée im Theater der Jungen Welt war auch in diesem Jahr erneut ein großer Erfolg. Unsere rund 100 fortgeschrittenen Tänzerinnen und Tänzer ab Klasse 9 präsentierten anspruchsvollen Choreographien, unterstützt durch perfekt abgestimmtes Licht- und Projektionsdesign, und begeisterten so das Publikum.
Am 31. März und 01. April 2026 gingen die beiden Highlight-Veranstaltungen über die Bühne des Theaters der Jungen Welt und beeindruckten insgesamt über 500 Gäste.
In 21 verschiedenen Choreographien konnte das hohe Niveau unserer Tanzklassen gezeigt werden. Durch unsere Pädagoginnen, die schon früh entsprechende Probenpläne aufgestellt hatten, entstand dieses Jahr erneut ein abwechslungsreiches Programm. Dieses ließ durch verschiedene Stilistik die Bandbreite des Fachbereiches Tanz erahnen und es gewährte einer Themenvielfalt Raum, die von zeit- und gesellschaftskritischen Inhalten bis berührend umgesetzten Gefühlslandschaften einen großen Bogen an Ausdrucksformen spannte.
Wir gratulieren allen Mitwirkenden zu den beiden gelungenen Vorstellungen vor vollbesetztem Haus!
Ein Videorückblick zur Veranstaltung folgt.
Fotos (23)
Vom 13. bis 22. März 2026 fand in Zwickau der diesjährige Landeswettbewerb Sachsen von „Jugend musiziert“ statt. Die Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ war dabei mit insgesamt 94 Schülerinnen und Schülern vertreten, die sich in 51 Wertungsspielen dem Urteil der Jury stellten.
Die Ergebnisse sind beeindruckend:
Insgesamt konnten 30 erste Preise, 20 zweite Preise sowie ein dritter Preis erzielt werden. Besonders hervorzuheben ist, dass gleich 12 Beiträge mit der Höchstpunktzahl von 25 Punkten ausgezeichnet wurden.
Darüber hinaus wurden 15 Wertungsspiele zum Bundeswettbewerb weitergeleitet. Damit erhielten knapp 60 Prozent aller Beiträge einen ersten Preis, während rund 30 Prozent die Qualifikation für die nächste Wettbewerbsebene erreichten.
Diese außergewöhnlichen Ergebnisse sind ein eindrucksvoller Beleg für die hohe Qualität des Instrumental- und Gesangsunterrichts an unserer Musikschule sowie für das große Engagement und die intensive Vorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften.

Die Zwillinge Niccolò und Donato Orlando (Oboe) konnten sich gemeinsam mit ihrer Trio-Partnerin Maike Wettemann (Englischhorn) einen 1. Preis, 24 Punkte und eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb erspielen.

Das Bläserquintett mit Emanuel Urban (Querflöte), Elias Then Bergh (Horn), Mareike Laukel (Klarinette), Margarethe Dinter (Oboe) und Karl Zieglschmid (Fagott), v.l.n.r., unter der Leitung von Frau Dinter erreichte einen 1. Preis, 24 Punkte und eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb.
Der Wettbewerb „Jugend musiziert“
Bereits seit 63 Jahren begegnen sich im Rahmen des bundesweiten Musikwettbewerbs „Jugend musiziert“ jedes Jahr talentierte Nachwuchsmusikerinnen und -musiker in Regional-, Landeswettbewerben und einem Bundeswettbewerb. In einer Vielzahl von Kategorien musizieren die Teilnehmenden um Punkte, Auszeichnungen und Sonderpreise – sowohl solistisch als auch im Ensemble.
Im Anschluss an die Wettbewerbsphase vermittelt „Jugend musiziert“ Konzertauftritte im In- und Ausland und lädt Bundespreisträgerinnen und -preisträger zum Deutschen Kammermusikkurs ein.
Der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ findet in diesem Jahr vom 21. bis 26. Mai 2026 in München sowie vom 27. bis 31. Mai 2026 in Regensburg statt. Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Weiterleitungen und wünschen allen Teilnehmenden weiterhin viel Erfolg.
Weitere Informationen unter www.jugend-musiziert.org.























































































